Allgemeine Geschäftsbedingungen gültig seit 1.6.2006 (AGB)
Sie haben sich entschlossen, eine Ferienfreizeit zu buchen. Es ist selbstverständlich, dass wir unsere Ferienfreizeiten sorgfältig vorbereiten, denn wir möchten zufriedene Kunden, die uns weiterempfehlen. Die folgenden Bedingungen, die sie mit Ihrer Anmeldung als Bestandteil des Reisevertrages anerkennen, sorgen in beiderseitigem Interesse für klare Verhältnisse.
1. Anmeldung & Vertragsabschluß
Unseren Reisen kann sich grundsätzlich jedermann anschließen, sofern für das jeweilige Programm keine Teilnahmebe¬schränkungen nach Alter oder Geschlecht angegeben sind. Die Wichtigen Informationen sind Bestandteil Mit der Anmeldung wünschen sie verbindlich den Abschluss eines Reisevertrages. Der Vertrag tritt mit unserer schriftlichen Bestätigung in Kraft. Mündliche Absprachen sind unwirksam, solange sie nicht schriftlich bestätigt worden sind.
2. Zahlungsbedingungen
Nach Zustellung der Vertragsexemplare ist innerhalb von 14 Kalendertagen (ab Poststempel) eine Anzahlung in Höhe von 10% des Reisepreises, mind. jedoch 50 €, pro Reiseteilnehmer fällig. Die Restzahlung ist bis 40 Kalendertage vor Reisebeginn auf das angegebene Konto fällig. Erfolgt die Anmeldung weniger als 40 Kalendertage vor Reisebeginn, ist der Gesamtbetrag geschlossen zu überweisen oder in bar bei Übergabe des Teilnehmers zu begleichen. Bei Nichteinhaltung der Zahlungstermine kann eine anderweitige Vergabe des Platzes durch uns erfolgen. In diesem Fall wird die Anzahlung als Bearbeitungsgebühr einbehalten.
3. Leistung
Maßgeblich für den Inhalt des Reisevertrages sind allein die Ausschreibung und diese AGB. In der Regel beinhaltet der Reisepreis die Betreuung, Unterbringung, Verpflegung und Programmgestaltung. Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind. Falls der Reiseteilnehmer gebuchte Leistungen nicht in Anspruch nimmt oder auf sie verzichtet, ergibt sich hieraus kein Anspruch auf Erstattung gegen uns. Insoweit bleibt auch jegliche Haftung durch uns ausgeschlossen.
4. Rücktritt des Teilnehmers
Der Teilnehmer kann jederzeit vor Beginn der Reise zurücktreten. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der schriftlichen Rücktrittserklärung (Posteingangsstempel). Tritt der Teilnehmer vom Reisevertrag zurück oder tritt er, ohne vom Reisevertrag zurückzutreten, die Reise nicht an, kann der Veranstalter eine angemessene Entschädigung für die getroffenen Reisevorkehrungen verlangen. Der pauschalisierte Anspruch beträgt pro Person bei Rücktritt von einer Reise:
- Rücktritt bis 42 Tage vor Reisebeginn 10% des Reisepreises, - Rücktritt bis 21 Tage vor Reisebeginn 30% des Reisepreises,
- Rücktritt bis 14 Tage vor Reisebeginn 50% des Reisepreises, - Rücktritt bis 7 Tage vor Reisebeginn 70% des Reisepreises,
- Rücktritt bis 1 Tag vor Reisebeginn 90% des Reisepreises, - bei Nichtantritt der Reise 100% des Reisepreises.
Bei vorzeitigem Beenden der Reise kann keine Teilrückerstattung erfolgen. Die Nichtzahlung fälliger Beträge ersetzt keineswegs die Rücktrittserklärung.
5. Umbuchung mit Ersatzperson
Bis zum Reisebeginn können sie verlangen, dass an ihrer Stelle eine andere Person in den Reisevertrag eintritt. Es bedarf nur einer schriftlichen Mitteilung an den Veranstalter.
6. Kündigung und Rücktritt durch den Veranstalter
Wird eine ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, können wir die Reise bis zu 14 Kalendertagen vor Reisebeginn absagen. Der eingezahlte Reisepreis wird dann in voller Höhe zurückgezahlt, falls der Teilnehmer kein Alternativangebot annimmt. Weitere Ansprüche entstehen nicht.
7. Haftung
Wir haften im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für die gewissenhafte Reisevorbereitung, die sorgfältige Auswahl der Leistungsträger und die Richtigkeit der Reisebeschreibung. Ihnen stehen bei Reisemängeln die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu (Abhilfe, Minderung des Reisepreises, Kündigung, Schadensersatz).
8. Haftungsbegrenzung
Unsere Haftung für Schäden, die nicht Körperschäden sind sowie nicht aus unerlaubter Handlung hervorgehen, ist - gleich aus welchem Rechtsgrund - auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reiseteilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig durch uns herbeigeführt oder wir allein wegen des Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind.
9. Haftungsausschluss
Der Veranstalter übernimmt keine Haftung bei etwaigen Beschädigungen, Verlust, Diebstahl, Einbruch, Unglücksfällen, evtl. Verkehrsbehinderungen, Verspätungen und mit solchen Fällen verbundenen Terminverschiebungen. Baden und Sonderveranstaltungen (Klettern, Skifahren, Surfen, Reiten usw.) erfolgen auf eigene Gefahr. Wir haften nicht für evtl. im Katalog angeführte Leistungen und Preise von Fremdleistungen wie Disco- , Museums- , Bad- , Stadtbesuche, Eintrittspreise, Ausleihmöglichkeiten und Ausleihgebühren. Der Veranstalter haftet nicht für die Richtigkeit der angegebenen Preise vor Ort, da diese ausschließlich Fremdleistungen sind, auf die der Veranstalter keinen Einfluss hat.
10. Versicherung
Die Reiseteilnehmer sind während der Reise bei allen Veranstaltungen durch uns haftpflichtversichert. In unseren Ausschreibungen ist keine Reisegepäck-, Unfall- und Reiserücktrittskostenversicherung enthalten. Wir empfehlen jedoch den Abschluss einer Reiseunfall - und Reiserücktrittskostenversicherung.
11. Teilnehmerhaftung im Schadensfall
Der Teilnehmer haftet für einen durch ihn während der Reise verschuldeten Schaden. Schadensersatzforderungen des Geschädigten gegen den Reiseteilnehmer werden i.d.R. an den Veranstalter abgetreten, somit haftet der Teilnehmer diesem gegenüber. Eine private Haftpflichtversicherung zur Deckung solcher Schäden ist in jedem Fall empfehlenswert.
12. Mitwirkungspflicht
Jeder Reiseteilnehmer ist verpflichtet, bei Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, damit der evtl. entstehende Schaden möglichst gering gehalten bzw. die Störung behoben werden kann. Sollte wider Erwarten Grund zur Beanstandung bestehen, muss er sich an Ort und Stelle unverzüglich an unsere Reiseleitung bzw. an die von uns Beauftragten wenden und Abhilfe verlangen. Unterlässt er schuldhaft die Anzeige eines Mangels, stehen ihm Ansprüche nicht zu. Reiseleiter sind nicht befugt, in unserem Namen rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben, sind aber ausdrücklich beauftragt, für die Behebung evtl. Mängel Sorge zu tragen.
13. Außergewöhnliche Umstände
Wird die Reise nach Vertragsabschluß in Folge nicht vorhersehbarer außergewöhnlicher Umstände (z.B. Krieg, Naturkatastrophen, Streik oder ähnlich schwerwiegende Vorfälle) erheblich erschwert, so können sowohl der Reiseteilnehmer als auch der Veranstalter den Reisevertrag kündigen. Wir werden bei Vorliegen eines Absagegrundes die Teilnehmer unverzüglich benachrichtigen und zahlen den Reisepreis zurück, können jedoch für bereits erbrachte Leistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.
15. Ausschluss
Bei groben oder mehrmaligen Verstößen gegen die Anordnungen der Aufsichtspflichtigen kann der Teilnehmer ohne Erstattung des Reisepreises von der weiteren Reise ausgeschlossen werden. Der Rücktransport erfolgt auf Kosten des Vertragspartners. Das gleiche gilt auch, wenn der Teilnehmer das Miteinander in der Gruppe unzumutbar beeinträchtigt.
16. Ansprüche aus dem Reisevertrag
Der Vertragspartner muss Ansprüche aus dem Reisevertrag innerhalb eines Monats (Posteingangsstempel) nach dem vereinbarten Reiserückkehrdatum beim Reiseveranstalter schriftlich geltend machen. Schuldhaft verspätet angemeldete Ansprüche können nicht berücksichtigt werden.
17. Wichtige Bestimmungen
17.1. Der Vertragspartner kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.
17.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Vertragspartner ist der Wohnsitz des Vertragspartners maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.
17.3 Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrages zur Folge.
17.4 Änderungen von Angaben in den Reiseprospekten bleiben ausschließlich dem Feriendorf Waldfrieden vorbehalten. Für Druckfehler und Irrtümer kann keine Haftung übernommen werden.
18. Gerichtsstand
Gerichtstand ist der Sitz des Veranstalters Feriendorf Waldfrieden Reinsch & Reinsch GbR in der Stadt Suhl.